Frau Schmecker kocht und bäckt - Rezepte aus Tübingen

Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! A. Escoffier


Nudelsuppe mit Hühnerbrühe und Gemüse

By FrauSchmecker • Jan 12th, 2009 • Category: Diät fürs Haushaltsgeld /Kochen in Zeiten der Rezession, Suppenrezepte

Oh, was habe ich früher Eintöpfe und Suppen als Hauptgericht gehasst. Einigermaßen versöhnt wurde ich immer nur dann, wenn als Nachtisch mindestens einen Schokoladenpudding mit Vanillesauce gab. Mittlerweile hat sich meine Einstellung zur Halbflüssignahrung sehr geändert. Naja, bei Schwaben heißt es ja auch nicht ganz umsonst: “A gscheite Supp hat no koim Dumme geschadet”. Aber auf die Nacht und bei der Affenkälte draussen, ist ein herzhafter Eintopf einfach die beste Wahl.
Deshalb habe ich am Samstag eine Hühnerbrühe gekocht, aus der ich dann 2 Eintöpfe gemacht habe. Am Samstag zuerst die obligatorische Nudelsuppe

1 Suppenhuhn (ca. 1,5 kg)
5 Karotten
1/2 Knolle Sellerie
1 große Petersilienwurz
1 Stange Lauch
ziemlich viel Knoblauch
2 Essl. Salz
1 Essl. Pfefferkörner
1 Teel. Senfkörner
2 Essl. Thymian
gut 3 Liter Wasser
250 g Nudeln

Das Gemüse putzen, schälen und grob zerkleinern. Das Huhn abwaschen und mit den Gewürzen, Gemüse und dem Wasser kalt aufsetzen und aufkochen lassen. Wenn die Suppe kocht, die Hitze reduzieren und bei kleiner Hitze ca 2 Stunden köcheln lassen. Das Huhn herausnehmen, leicht abkühlen lassen und das Fleisch von der Karkasse lösen. Die Karotten ebenfalls herausnehmen (wer mag, rettet auch Sellerie und Petersilienwurz) und zur Seite stellen. Die Brühe durch ein Haarsieb abgiessen. Die Hälfte der Brühe wieder aufkochen lassen, die kleingeschnittenen Karotten und die Hälfte vom Hühnerfleisch wieder dazu  zurückgeben. Mit den Suppennudeln nochmals kurz aufkochen lassen und abschmecken.

Die andere Hälfte des Fleischs und der Brühe läßt sich entweder zu einem anderen Eintopf verwenden oder man kocht am nächsten Tag noch ein Hühnerfrikasse. Deshalb kommt die Hühnerbrühe auch zur Liste der preiswerten Rezepte.

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5 Responses »

  1. [...] Der Rest vom Suppenfest gab heute nochmal einen deftigen und wärmenden Eintopf. Hier die Zweitverwendung der Hühnerbrühe: [...]

  2. Ich werfe nach den zwei Stunden Kochzeit das erste Gemüse immer raus, da es ja ziemlich ausgelutscht ist und füge gegen Ende noch mal kleingewürfeltes frisches Gemüse dazu. Während ich das Huhn abpiddele, kann das noch gemütlich garen, ohne zu weich zu werden. Das Gemüse in der Suppe selbst schmeckt so besser.

  3. ausgelutscht ist es - das ist richtig. Aber die Karotten behalte ich dennoch, denn sie schmecken, wenn sie von Anfang an mitgekocht werden, viel besser als nachträglich zugefügte.

  4. Geht mir genau so. Wurzelgemüse werfe ich grundsätzlich nicht weg, denn es schmeckt einfach zu gut nach der langen Kochzeit. Wenn das Essen allerdings etwas festlicher sein soll, ist frisches Gemüse schon irgendwie Pflicht. Aus den “ausgelutschten” Gemüsen mache ich dann abends allerdings gerne noch einen Salat oder mit etwas Crème fraîche, Gewürzen/Kräutern und einem Pürierstab einen Brotaufstrich.

    Hm, da kommt wohl der Schwabe in mir durch. ;)

  5. das ist eine klasse Idee - einen Brotaufstrich daraus zu machen :-). werde ich mal probieren. Ich mümmel sonst immer das meiste Gemüse neben dem Abfieseln vom Fleisch nebenher…ja, so sen se halt, die schwobe….

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